Dienstag, 9. April 2013
Dackelmischlingsdame Superstar
Ein kleines YouTube-Video von Bella, wie sie mit ihrem Freund Hugo spielt.

Video kommt von mir, kein Vogel pfeift ein geschütztes Lied, kein Urheberrechtstralala zu befürchten.



Dienstag, 19. März 2013
Allerweltsnamen
Da hat die Dackelmischlingsdame aber geschaut! Der andere Hund heißt ja auch "Fräulein, hierher!".
Ja, das ist ein beliebter Name in der Gegend. Die andere Hündin hört sogar auf den Namen und ist zu ihrem Herrchen gegangen. Meine Hündin bevorzugt es, ihren Namen öfters zu hören und lässt ihn mich in allen Variationen aufsagen. Vielleicht denkt sie ja, dass ich ihr ein Lied singe.
Aber irgendwann kommt sie dann auch mal.



Freitag, 8. März 2013
Eine Wurst, wie fiep
Da ist schön ... nein, doch nicht, fiep, dann lieber dahin ... auch nicht, fiep ... in einem anderem Zimmer vielleicht? Fiep, fiep ... sieht doch gut aus, nein, lieber woanders, fiep, fiep.
Es ist jedesmal das gleiche Theater, wenn die kleine, schnuckelige Dackel-Yorki-Mix-Dame einen Knochen oder eine Wurst kriegt: fiep, fiep, wo kann ich meine Beute verstecken? Kein Platz ist gut genug!
Dann rennt sie durch die Wohnung, kontrolliert alle möglichen Versteckmöglichkeiten, ist nicht überzeugt und zieht fiepend weiter. Diesmal hat sie von der Nachbarin eine Wiener bekommen und beklagt ihr Schicksal, dass sie hier keine vernünftigen Verstecke hat. Das ganze erinnert mich an diesen alten Witz von dem kleinen Jungen, der mit einem Wurstbrot in der Hand weinend auf der Straße steht. Kommt ein Mann zu ihm und auf die Frage, warum er den weine: "Ich habe da so ein leckeres Wurstbrot, aber mein Mund ist zu klein!".
Naja, irgendwann findet sie dann schon eine Stelle, wo sie die Wurst versteckt. Ein paar Stunden später muss das Versteck dann nochmal gewechselt werden - fiep, fiep - und abends vor dem Einschlafen holt sie sich die Wurst dann als Mitternachtssnack.



Mittwoch, 6. März 2013
Der tote Fisch und ich
Heute ist mir ein toter Fisch entwischt. Mit mir können Sie es ja machen.

Am Anfang war es nur ein Blick auf das Aquarium und die Erkenntnis:"So, wie der Black Molly da an der Wasseroberfläche liegt, kann er nur tot sein. Raus mit ihm!". Das ist jetzt nicht so tragisch, wie es sich anhört. Ich habe hier einen Riesenschwarm Black Mollies und da Fische auch nur sterblich sind, kommt das eben ab und zu vor.

Das Aquarium ist nach oben nicht offen, sondern hat eine Abdeckung, die auch die Beleuchtung beherbergt. Diese Abdeckung hat vorne zwei Öffnungen, die als Futterluken dienen. Da der Fisch vorne an der Sichtscheibe trieb, konnte ich das Netz einfach durch diese Futterluken stecken und den Ex-Black Molly rausfischen. Das hat sogar noch nach Plan geklappt: der tote Black Molly war im Netz.

Der kleine lebendige Black Molly, der auch im Netz war, gehörte nicht zum Plan. Meine Fische flüchten ja nicht, wenn ich mit dem Netz ankomme, sondern versammeln sich unter der Futterluke, weil sie eine Fütterung erwarten. Also, beide raus, indem ich das Netz zur anderen Seite bewege. Meine Überlegung war, dass ich den toten Black Molly dann halt in einem zweiten Versuch einnetze; er kann ja nicht flüchten. Die Rückwärtsbewegung hatte allerdings zur Folge, dass da jetzt drei lebendige Fische im Netz zappeln: jaja, der neugierige Schwarm. Das war jetzt etwas kontraproduktiv, denn eigentlich wollte ich ja ein leeres Netz haben. Ich habe das Netz also wieder in die andere Richtung bewegt, damit die drei unfreiwilligen Fänglinge wieder raus können. Diesmal etwas vorsichtiger, damit ich nicht wieder versehentlich drei Fische einfange. Das hat geklappt, also das mit den "nicht drei Fische", es war jetzt nur einer. Global gesehen trotzdem unbefriedigend, da sich an meinem ursprünglichen Plan, da jetzt mal gar keinen Fisch im Netz zu haben, nichts geändert hat. Ganz vorsichtig habe ich das Netz so bewegt, dass ich diesen Süßwassertrottel aus dem Netz bekomme ohne einen seiner Trottelkollegen wieder einzufangen. Das hat dann auch geklappt. Toll! Da stand ich nun mit meinem leeren Netz und war exakt an meinem Ausgangspunkt angekommen, als ich den toten Black Molly aus dem Becken fischen wollte. Dann halt von vorn! Aber wo ist der tote Fisch jetzt? Ich finde ihn nicht mehr. Durch diese ganze Aktion ist wohl in eine Ecke des Aquariums getrieben worden, die für mich nicht einsehbar ist.

Vielleicht taucht er ja wieder auf, also nicht aus eigenem Antrieb, sondern weil ihn die anderen Fische finden, anknabbern und dabei durch das Aquarium an eine Stelle treiben, wo ich ihn wieder sehen kann.

Aber bis dahin bin ich der Typ, dem ein toter Fisch entwischt ist. Das müsst Ihr mir erst mal nachmachen!

Nachtrag: Während ich so an diesem Post schreibe, gucke ich auch mal zum Aquarium und denke mir:"Dieser Black Molly, der da an der Wasseroberfläche rumtreibt, könnte ja glatt mein Flüchtling sein.". Also das Netz geholt, reingefischt und neben dem toten Fisch wieder einen lebendigen kleinen Black Molly als Beifang gehabt. Diesmal habe ich aber das Netz nur ganz sachte bewegt, so dass der Kleine rausschwimmen kann und nur der tote Fisch im Netz bleibt. Geht doch!