Eine Wurst, wie fiep
Da ist schön ... nein, doch nicht, fiep, dann lieber dahin ... auch nicht, fiep ... in einem anderem Zimmer vielleicht? Fiep, fiep ... sieht doch gut aus, nein, lieber woanders, fiep, fiep.
Es ist jedesmal das gleiche Theater, wenn die kleine, schnuckelige Dackel-Yorki-Mix-Dame einen Knochen oder eine Wurst kriegt: fiep, fiep, wo kann ich meine Beute verstecken? Kein Platz ist gut genug!
Dann rennt sie durch die Wohnung, kontrolliert alle möglichen Versteckmöglichkeiten, ist nicht überzeugt und zieht fiepend weiter. Diesmal hat sie von der Nachbarin eine Wiener bekommen und beklagt ihr Schicksal, dass sie hier keine vernünftigen Verstecke hat. Das ganze erinnert mich an diesen alten Witz von dem kleinen Jungen, der mit einem Wurstbrot in der Hand weinend auf der Straße steht. Kommt ein Mann zu ihm und auf die Frage, warum er den weine: "Ich habe da so ein leckeres Wurstbrot, aber mein Mund ist zu klein!".
Naja, irgendwann findet sie dann schon eine Stelle, wo sie die Wurst versteckt. Ein paar Stunden später muss das Versteck dann nochmal gewechselt werden - fiep, fiep - und abends vor dem Einschlafen holt sie sich die Wurst dann als Mitternachtssnack.