Ich kenne ja den ultimativen Werbespruch für Renault, der ihnen alle ehemaligen Kunden wieder zutreiben wird und bestehenden Kunden die Tränen vor Freude übers Gesicht kullern lässt:
"Das Schließsystem? Lassen wir jetzt Leute machen, die sich damit auskennen!"
Es ist so! Wenn Renault, dann Ärger mit Türschlössern. Wir hatten mal einen Twingo, bei dem sich erst das Schloß der Heckklappe und dann das der Beifahrertür aus der Menge der brauchbaren Bauteile verabschiedeten.
Heute war ich für einen neuen Kunden mit seinem Renault Master unterwegs, das ist ein Lieferwagen der Sprinterklasse. Mag ich, ich fahre Kleinbusse gern, markenunabhängig. Auch dieser Renault fährt sich ganz gut, nur das Schließsystem bringt mich auf die Palme. Man weiß nie, ob man die Karre jetzt wirklich abgeschlossen hat und fummelt minutenlang rum um sie dann wieder aufzuschließen. Die Beifahrertür ist gleich ganz versiegelt, da gibt es gar kein Schloß mehr (ist nicht die Standardausführung von Renault; war wohl eher eine Verzweiflungstat des Eigentümers; vielleicht wurde die Karre auch mal geknackt und man hat das billig behoben, keine Ahnung.). Und für die Funktion "Piepidü", also Knöpchen auf dem Schlüssel drücken und Auto geht auf oder verschließt sich, braucht man eh nicht zu hoffen: Knöpchen vorhanden, Reaktion null.
Die Reaktion der Kollegen war: "Franzosen!"
Ich weiß nicht, ob Peugeot und Citroen davon auch betroffen sind. Aber Renault könnte was für die Kundenzufriedenheit tun, indem sie mal taugliche Schließsysteme einbauen.
dertechnokrat am 13. Juni 13
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Wann haben die deutschen Verlage begonnen, wegen dem Adblocker rumzuwinseln? Vor zwei Wochen, drei Wochen? Egal, mich haben sie nicht gemeint, da ich keinen Adblocker einsetze. Trotzdem haben sie mich mit dieser Aktion von ihren Seiten vertrieben. Seit dem Start der Winselkampagne war ich nicht mehr auf SpOn, sueddeutsche.de und anderen. Ich vermisse nichts.
Der Grund für meine Abstinenz war die Argumentation der Verlage selbst. Die haben in ihrem Schluchztext von "hochwertigen Inhalten" gefaselt. Lachkrampf. Nein, liebe Verlage: ihr habt keine, oder nur wenige, hochwertige Inhalte.
Stackoverflow ist ein hochwertiges Produkt,
allesaussersport.de von Kai Pahl ist hochwertig, die
Scienceblogs sind hochwertig (nicht alle Autoren). Dort kriegt man richtige Informationen von Leuten, die auch etwas zu sagen haben und sich auskennen. Ihr liefert nur den 25. Aufguss dessen, was ich vorher schon 24-mal gehört habe. Woanders kriege ich Informationen, von euch ein angenehmes Werbeumfeld, was definitionsgemäß schon das Gegenteil von Qualität ist.
Das war meine Reaktion auf euren Jammertext. Seitdem fällt mir kein Grund mehr ein auf eure Seiten zu gehen.
dertechnokrat am 02. Juni 13
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So, das Champions League Finale in London haben wir jetzt auch geschafft! Fußball interessiert mich gar nicht mal so sehr. Von der jetzt gerade zu Ende gegangenen Saison habe ich kein einziges Spiel gesehen, dito DFB-Pokal, dito Champions-League-Spiele. Von der EM davor habe ich keine einzige Minute gesehen und für die letzte Saison gilt, was ich gerade über die gerade abgelaufene Saison gesagt habe. Fanatischer Fußballfan geht anders!
Vom Finale gestern habe ich mir per ZDF-Stream die letzten 15 Minuten angeguckt. Ich war dabei tatsächlich nervös und habe mitgefiebert. Hat mich ja selbst überrascht. Ich bin zumindestens ein Sympathisant des FC Bayern, das immer noch. Das liegt nicht an dem Phänomen, das die Leute hinterher immer zu den Siegern halten, sondern dass ich zum FC Bayern zumindestens eine gewisse Verbindung habe: ich bin in München geboren und aufgewachsen, war als Kind ab und zu bei Bayernspielen im Olympiastadion (hab in der Schüssel aber nix gesehen), mein Vater war Bayernfan und ich war auch mal mit dem Sohn eines FC-Bayern-Präsidenten in einer Klasse.
Ich bin also nicht über die Erfolgsfanschiene da reingerutscht.
Zum BVB habe ich keine Verbindung: ich war noch nie in Dortmund und kenne dort auch keine Sau.
Fazit? Gibts eins? Naja, ein richtiger Fußballfan oder gar ein Ultra bin ich sicher nicht. Dazu ist mir der Fußball nicht wichtig genug. Aber zum mitfiebern mit den Vereinen aus der Heimatregion reichts noch. (Mich freuts auch, dass Augsburg den Klassenerhalt geschafft hat.)
dertechnokrat am 27. Mai 13
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